aktivationsregulation


Die Aktivationsregulation ist eine Fertigkeit, Spannungs- und Entspannungszustände anforderungsgerecht zu regulieren. Das Yerkes-Dodson-Gesetz besagt, dass für jede Leistungsanforderung ein optimales Aktivationsniveau existiert. Dies bedeutet, dass für eine optimale sportliche Leistung, ein optimaler Zustand zwischen Anspannung und Entspannung erforderlich ist. Ist man an einem Wettkampf zu nervös und aufgeregt, kann das die automatischen Bewegungsabläufe behindern und damit keine optimale Leistung erbracht werden. In einer solchen Situation ist eine zielgerichtete Entspannungstechnik hilfreich, um wieder das optimale Aktivationniveau zu erreichen. Ist man hingegen unmotiviert und müde, so kann eine Aktivation durch eine aktivierende Atemtechnik erreicht werden.


Quelle: Mayer, J. & Hermann, H.-D. (2015). Mentales Training: Grundlagen und Anwendung in Sport, Rehabilitation, Arbeit und Wirtschaft. Springer: Berlin